WIR HABEN WUNDERSCHÖNE SIBIRISCHE KITTEN.
        SCHAUEN SIE SICH DIE SEITE VOM WURF F AN

INNERE PARASITEN DER KATZEN

Innere Katzenparasiten leben vor allem im Darm ihres Wirtes;sie sind manchmal auch im Magen zu finden. Sie reizen die Schleimhaut der Darme, entziehen dem Organismus die wichtigen Ernährungsstoffe und vergiften den Körper mit den schädlichen Verdauungsresten. Der eingeschränkte BefalI bei einer gesunden, starken Katze gibt keine Krankheitserscheinungen. Das beste Verfahren aber ist Ihre Katze regelmäßig mit Hilfe sehr guter Arzneien zu entwurmen. Wenn jemand aus verschiedenen Gründen seiner Katze dieses Medikament nicht geben will, dann kann er alle sechs Monate Katzenextremente untersuchen lassen. Falls das Ergebnis die Parasiten aufweist, soll die Katze sofort behandelt werden. Man muss aber in Betracht ziehen , dass diese Untersuchung nicht maßgebend ist, weil nicht jede Kotportion die Parasiten beinhaltet, obwohl sie vorhanden sind. Es reicht aber, wenn die Katze fit ist und wir keine kleinen Kinder haben.

BANDWÜRME

Diese Plattwürme brauchen immer wenigstens einen Zwischenwirt, um sich gut entwickeln zu können, was bedeutet, dass eine Katze von einer anderen Katze nicht direkt angesteckt werden kann. Als Zwischenwirte gelten / je nachdem mit was für einer Art zu tun ist / Insekten, Nageltiere und andere Tiere aus dem Bauernhof. Im Fleisch dieser Tiere können eingekapselte Larven des Parasiten auftauchen. Nachdem die Katze das infizierte Fleisch aufgegessen hat, entwickeln sich diese Larven zu reifen, erwachsenen Bandwürmen. Dann kommt es bei ihnen auch haüfig zu einer Selbstbefruchtung.Nachdem die befruchteten Eier in den Darm des Wirtes gelangen, werden sie ständig im Kot nach außen befördert.Hier verbleiben sie bis die von einem geigneten Zwischenwirt aufgenommen werden und dann wird der ganze Zyklus wieder angefangen. Wenn wir im Katzenkot oder im Fell in der Aftergegend weiße Bandwurmglieder bemerken, dann erkennen wir daran sofort, dass unser Lieblingstier einen unerwünschten Gast hat. Frische , noch feuchte sind imstande, sich zu bewegen; die ausgetrockneten sehen dem Reiskorn ähnlich. Beim starken Befall hat die Katze Durchfall, das Fell wird immer schlechter und es kommt zum dritten Augenlid (was zugleich eine sehr starke Abschwächung bedeutet) Bandwürme besitzen keinen Verdauungskanal und die notwendigen Nahrungsstoffe nehmen sie mit der Fläche des ganzen Körpers d.h.:die ausgewachsenen Würmer haften sich im Normalfall durch Saugnäpfe oder einen Hakenkranz im Darm des Endwirts fest und nehmen hier die bereits durch die Verdauungsenzyme des Wirts freigesetzten Nährstoffe direkt durch die Haut auf. Diese Krankheit wird erst dann geheilt, wenn der Kopf des Wurmes zerstört und entfernt wird. Zum Glück verfügen jetzt unsere Tierärzte über ausgezeichnete Medikamente gegen diese Parasiten.

SPULWÜRME

Spulwürme sind Rundwurme, die im Vergleich zu Bandwürmen keine Zwischenwirte haben, was bedeutet, dass eine Katze direkt von einer anderen Katze angesteckt werden kann.Sie werden fast ausschließlich von einer Katze auf die andere übertragen. Die Kitten werden von der Mutter über die Milch oder auf dem Blutweg über die Nabelschnur mit den Wurmlarven infiziert, deswegen müssen auch die Jungtiere entwurmt werden, - unabhängig davon, ob oder wie oft und systematisch ihre Mutter entwurmt wurde.Nach dem Abschlucken machen die Spulwürmer eine Körperwanderung durch.Die Larven durchbohren die Darmwand und gelangen über Lymphe und Blut erst in die Leber und später in die Lunge. Schließlich bohren sie sich in die luftführenden Wege der Lunge, werden hochgehustet und abgeschluckt.Im Dünndarm reifen sie nach 4-5 Wochen zu etwa 10 cm großen, erwachsenen Würmen heran. Manchmal verursacht es einen starken Husten oder Erbrechen. Im Erbrochenen lassen sich die noch lebendigen Würme bemerken, die in ihrer Form an Spaghetti erinnern /sie sind bis 18 cm lang/. Die abgeschluckten Larven kommen in den Darm zurück und es geht wieder los.Der ganze Verlauf ist typisch für Jungtiere und Erwachsene ,aber schwache. Bei älteren Tieren wandern die Larven in die Muskulatur und bilden Ruhestadien, die bei einer neuen Trächtigkeit, wie oben beschrieben, aktiv werden und die Kitten infizieren. Da die Larven sehr lange in der Muskulatur lebenfähig bleiben können, kann ein Muttertier mehrere Würfe infizieren. Deswegen kann es passieren, dass die neugeborenen Kitten einer systematisch entwurmten Mutter schon infiziert werden. Spulwürmer / in kleinen Mengen/ gefährden das Leben der erwachsenen, gesunden Katzen nicht, ein Spulwurmbefall bleibt häufig unbemerkt, weil kaum Krankheitserscheinungen vorkommen. Die Kitten jedoch, beim starken Befall,erkranken schwer, teilweise verenden sogar.Zu den typischen Symptomen gehören : Lungenentzündung mit Husten und Nasenausfluss,Durchfall und Erbrechen,Abmagerung, ein angeschwollener Bauch /Wurmbauch/, struppiges Fell und verzögertes Wachstum.Beim starken Befall wandern die Würmer auch in den Magen und werden dann erbrochen.Sowohl im Kot als auch im Erbrochenen sind diese lebendigen "Spaghetti" zu sehen. Der Wachstum wird so stark verzögert, dass es nicht mehr nachzuholen ist. Wenn wir aber das Leben und die Gesundheit unserer Kitten nicht aufs Spiel setzen wollen, dann müssen wir rechtzeitig unsere Lieblingstiere entwurmen. Band- und Spulwürme sind Würme, die unsere Katzen am häufigsten angreifen. Sebstverständlich gibt es viele Arten von inneren Parasiten, aber die moderne Medizin kommt damit perfekt zurecht. Also vergessen wir nie unsere Katzen systematisch zu entwurmen und ihren Kot ab und zu untersuchen zu lassen.

EINZELLER

Das sind zwar mikroskopische Organismen, aber ihrem Wirt schaden sie riesig.Der nicht zu hemmende Durchfall, oft mit dem aus der Schleimhaut der Darme kommenden Blut erscheint als Hauptsymptom dieser Krankheit, die mit den üblichen Arzneimiteln erfolgreich nicht behandelt werden kann . Es sind viele Arten von Katzeneinzellern vorhanden, hier sind zu nennen :Kokzidien,Giardien, Toxoplasmose.Wenn eine erwachsene Katze infiziert wurde, dann sind die Symptome nicht so stark und intensiv - aber nicht unbedingt- manchmal verläuft die Krankheit sehr dramatisch mit einem sehr starken Durchfall. Bei Kitten ist es fast immer sichtbar - das Jungtier hat einen starken Durchfall, sehr schnell folgt die Abschwächung. Bei jedem nicht heilbaren Durchfall oder Abführen soll man den Verdacht schöpfen, dass wir mit den Einzellern zu tun haben. Eine endgültige Diagnose kann erst nach der Kotuntersuchung gegen Einzeller gestellt werden - merken Sie es sich gut, dass glaubwürdig nur das positive Ergebnis ist- im Fall eines negativen soll die Kotuntersuchung wiederholt werden - sogar fünfmal der Reihe nach, wenn es notwendig ist. Bei jeder Untersuchung muss aber offen gesagt werden, dass es sich um Einzeller handelt. Wenn deren Auftreten nachgewiesen wird,muss man sofort mit der Behandlung anfangen. Sie ist ganz einfach - aber zusätzliche Massnahmen müssen getroffen werden. Bei einigen Arten umfasst die Behandlung auch alle Menschen, die mit der infizierten Katze wohnen - so wie die Katze einen Meschen infizieren kann, kann auch der Mensch die Katze anstecken - z.B.:Giardia lamblia. Die Medikamente müssen genau nach dem Rezept gegeben werden - falls anders als der Arzt verordnet hat, bringen wir unsere Katze in Gefahr, dass die Einzeller die Kur überleben und ohne jegliche Krankheitserscheinungen befallen sie bei einer ganz anderen Krankheit und verursachen oft eine Fehldiagnose. Unser Lieblingstier infiziert natürlich in diesem Fall die ganze Zeit. Sehr wichtig ist es, Katzentoilette zu desinfizieren - am besten alle zwei, drei Tage alles wegzuwerfen und mit heißem Wasser auszukochen. Das reicht. Nach einer Woche von der letzen Tablette soll der Kot zur Kontrolle wenigstens einmal untersucht werden - wenn er schon gut aussieht. Wenn der Kot scheint, nicht in Ordnung zu sein, obwohl die Untersuchung keine Larven aufweist - soll sie wiederholt werden. Zum Schluss muss ich leider sagen, dass der Befall mit Einzellern nicht immer verhindert werden kann,weil die für uns relevanten Arten auch außerhalb eines Wirtes, sogar bis zu einem Jahr, überleben und so die Infektion weitergeben können. Die besten Vorsorgemaßnahmen sind peinliche Hygiene und Vermeindung bzw. Vorbehandlung von Futterfleisch von gefährdeten Tieren (Schaf, Fisch): Erhitzen auf mindestens + 70 Grad oder Tieffrieren bei - 20 Grad ( mindestens 4 Tage lang) töten die Parasiten sicher ab und macht das Fleisch wieder genießbar.